Alexandertechnik

Irmgard Schaller


 
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F. M. Alexander

Alexandertechnik mit Irmgard Schaller ist eine faszinierende Entdeckungsreise in jede (verspannte, oft schmerzende) Ecke des Körpers. Am Ende jeder Etappe stehen Erstaunen und Erleichterung: WAS? Für diese kleine Bewegung (z.B. Aufstehen) habe ich bislang sooo viele Gelenke genutzt, Muskeln an- und verspannt? Und, stimmt, eigentlich brauche ich nur einen Bruchteil davon, den Rest kann ich einfach LOSLASSEN. Ob bei Alltags-Bewegungen oder beim Geigenspiel - Irmgard ist eine ebenso klare, analytisch großartige wie wertschätzende, einfühlsame und immer humorvolle Begleiterin auf diesem Weg.
 
Eva Wunderlich, Heilprakterin (Psychotherapie)

WAS IST ALEXANDERTECHNIK?

GESCHICHTE

Die Alexander-Technik wurde von F.M. Alexander (1869-1955) entwickelt, einem australischen Schauspieler, der unter schweren Stimmproblemen litt. Da ihm weder Ärzte noch Stimmlehrer helfen konnten, beschloss er das Problem selbst zu lösen - was ihm auch gelang.

Seine Entdeckungen hat er in vier Büchern dokumentiert, in denen er die Prinzipien, Einsichten und Fähigkeiten darlegte, die er auf seiner Suche entdeckte und entwickelte. Diese Erkenntnisse sind, was heutzutage als Alexander-Technik bezeichnet wird.

In ihrem Kern basiert die Technik auf dem NICHT-TUN - dem Nicht-Eingreifen in unsere natürliche Koordination und Bewegung.

Die Praxis der Alexander-Technik wurde uns auf verschiedene Weise überliefert - durch mündliche Weitergabe von Lehrer zu Lehrer, und durch Alexanders Bücher. Die Interactive Teaching Method of the Alexander Technique (ITM), in der ich ausgebildet wurde, wurde von Dr. Don Weed entwickelt. Sie basiert auf sorgfältiger Analyse von Alexanders Büchern und auf seinem Unterricht bei Marjorie Barstow, Frank Pierce Jones und Margaret Goldie, die alle ihrerseits Schüler von Alexander selbst waren.

METHODE

Die Alexandertechnik ist keine physikalische Therapie, es gibt keine Übungen, es geht nicht darum, die "richtige" Position oder Haltung zu finden; man braucht sich nicht auf eine Liege zu legen oder eine bestimmte Haltung einnehmen.

Es handelt sich vielmehr um eine Form von Unterricht, wo wir an den Aktivitäten arbeiten, die den Schüler interessieren. Durch verbale Interaktionen und Einsatz der Hände geht es erst einmal vor allem darum, den Schüler zu veranlassen mit etwas aufzuhören, das ihm im Weg steht. Es ist eine Gelegenheit zu erfahren, wie es ist, sich selbst weniger störend zu beeinträchtigen - und den Verstand zu gebrauchen um heraus zu finden was wirklich nötig ist um die erwünschte Aktivität auszuführen.

Unterrichtsstunden können sehr tiefgreifend sein oder auch scheinbar ereignislos - aber sie öffnen fast immer die Tür zu einer neuen Denkweise und einer neuen Erfahrung.

Es ist Unterricht - keine "Wunderkur" - und wie jedes Lernen erfordert es einen gewissen geistigen Aufwand des Schülers.

ERGEBNISSE

Häufige Reaktionen sind "es ist plötzlich so einfach", "ich fühle mich viel leichter", "das fühlt sich seltsam an (keine Anstrengung mehr!)" und sehr oft ein spontanes Lächeln: und manchmal das Verschwinden von Symptomen, sofern diese durch die eigenen Bewegungen verursacht wurden.

Email: info@alexandertechnik-koeln.de   Handy: +49 (0)1577 204 1254